Wie läuft eine Alexandertechnikstunde ab?
Alexandertechnik ist ein Unterricht und keine Behandlung!
Jeder Mensch hat eine ganz spezifische Körperhaltung bzw. spezifische Probleme. Darum sind Einzellektionen mit Fokussierung auf die individuellen Probleme optimal. Wir analysieren die Körpermechanik und finden heraus, wie der Körper arbeitet und wo Probleme vorhanden sind.
Der Lehrer leitet verbal und durch seine Hände den Schüler zu einem verbesserten Gebrauch seines/ihres Körpers, sodass der Körper eine bessere Dynamik erfahren kann. Verspannungen beginnen sich zu lösen und der Körper richtet sich wieder optimal auf.
Während einfacher Bewegungen wie Aufstehen, Hinsetzen oder Gehen wird der bessere Gebrauch des Körpers geübt.
Während einer Unterrichtseinheit gibt es eine Phase auf dem "Tisch"; dabei liegt der Schüler (voll bekleidet) auf einem Tisch und der Alexandertechniklehrer arbeitet mit der Ausrichtung der Muskulatur des Schülers. Im Liegen ist die Verlängerung der verkürzten Muskulatur gut möglich, da sich der Schüler nicht gegen der Schwerkraft aufrichten muss. Diese "Tour" auf dem Tisch wird von den Schülern als sehr angenehm empfunden.
Musiker, Sänger, Schauspieler, Tänzer oder Sportler benutzen die Alexandertechnik, um ihre Leistungen zu verbessern und Schäden vorzubeugen.
Nach einigen Unterrichtsstunden ist es möglich, auch andere Bewegungsabläufe zu üben. Musiker z.B. bringen ihre Instrumente mit und wir finden heraus, wie sie ihren Körper beim Musizieren optimal einsetzen können.
Aber auch bei ganz alltäglichen Tätigkeiten, wie z. B. Staubsaugen, können wir den guten Umgang mit unserem Körper üben.
Gruppenunterricht ist als Einführungsseminar sinnvoll. Kurse
Unterricht